Trump will Norwegen imaginäre F-52 Kampfjets verkaufen

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht
AP

Präsident Donald Trump prahlte am Mittwoch mit einem 10-Milliarden-Dollar-Deal, der angeblich den Verkauf von F-52 Kampfjets an Norwegen vorsieht. Das Problem: Es gibt ein solches Modell weder in der Entwicklung, noch auf dem Markt.

Diesen sprachlichen Ausrutscher leistete sich der US-Präsident während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg, wo er über die Handelspartnerschaft zwischen den beiden Ländern sprach. „Im November lieferten wir die ersten F-52 und F-35 Kampfjets", so Trump im Wortlaut.

Trump hat sich also entweder verlesen oder seine Notizen falsch abgeschrieben – denn es geht eigentlich um den Verkauf von insgesamt 52 F-35 Kampfflugzeugen an das skandinavische Land.

Für die Trump-Gegner in den Sozialen Medien war dies ein gefundenes Fressen: Viele machten sich über i ihn und sein imaginäres Flugzeugmodell lustig.

Trumps Treffen mit Solberg war für ihn der erste Staatsbesuch im neuen Jahr. Er bezeichnete Norwegen als einen wichtigen Abnehmer von Rüstungsgütern aus den USA.

Solberg erklärte ihrerseits, dass die USA für Norwegen der „engste Verbündete innerhalb der NATO" sei. Die Investitionen ihres Landes in den USA würden dort 470.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

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