Diyanet-Stiftung verteilt Nahrungsmittelhilfe in Pakistans Karachi

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 07.06.2017 15:33
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Die türkische Diyanet-Stiftung (TDV) verteilte als Teil der Ramadan-Aktivitäten in der pakistanischen Stadt Karachi Nahrungsmittelhilfe an 350 Familien, darunter an Witwen und Waisen, die aus Myanmar und Bangladesch gekommen waren.

TDV-Projektleiter in Pakistan Ahmet Kandemir erklärte, dass die Stiftung darauf abziele, die Unterdrückten und Bedürftigen auf der ganzen Welt zu erreichen, indem sie dieses Jahr die Ramadan-Aktivitäten in 278 Regionen in 64 Ländern organisierten.

Während der Verteilung sagte Kandemir, dass die TDV, Nahrungsmittelhilfe an weitere 1.500 Familien in Karachi, Islamabad und Multan im Laufe der Woche liefern werde. Die Pakete enthalten grundlegende Lebensmittel wie Mehl, Öl, Linsen, Reis und Datteln, so Kandemir.

Die Hilfsorganisation, die unter der Schirmherrschaft des türkischen Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) tätig ist, organisiert auch für fast 500 Menschen ein Fastenbrechen-Essen, ein sogenanntes „Iftar".

Kandemir unterstrich, dass er hoffe, dass sich die Beziehungen zwischen den türkischen und pakistanischen Nationen noch weiter stärken würden.

„Wir können die Unterstützung nicht vergessen, die uns das pakistanische Volk während des [türkischen] Unabhängigkeitskrieges gegeben hat. Pakistanische Frauen schickten ihre Goldketten, um die Türkei finanziell zu unterstützen. Wir werden diesen Menschen lebenslang danken", fügte Kandemir hinzu.

Türkische Hilfsorganisationen planen, Millionen von Menschen auf der ganzen Welt mit Nahrungsmittelhilfe während des Ramadans zu erreichen. Familien in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und auf dem Balkan werden die „Iftar-Essen" der Wohltätigkeitsorganisationen genießen können, während der „Türkische Rote Halbmond" (Kızılay) im Laufe des Fastenmonats 20.000 Familien in der nordsyrischen Provinz Idlib und im palästinensischen Gaza erreichen will.

Schiffe, die mit über 60.000 Tonnen humanitärer Hilfe beladen sind, werden in Länder eintreffen, die von der Hungersnot betroffen sind, darunter Südsudan, Somalia, Kenia, Äthiopien und Jemen.

Ebenso werden „Iftar-Essen" von der „İyilikder"-Wohltätigkeitsorganisation in 15 Ländern, darunter Bosnien-Herzegowina, Syrien, Kirgisistan, Niger und Palästina zur Verfügung gestellt. Die „Sadakataşı"-Stiftung und die „Cansuyu"-Wohltätigkeits- und Solidaritätsorganisation werden auch für Flüchtlinge rund um den Globus sorgen.

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