Finanzminister Albayrak besucht türkische Hilfsorganisationen in Indonesien

DAILY SABAH
ISTANBUL
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Der türkische Finanzminister Berat Albayrak hat am Mittwoch gemeinsam mit Vertretern des türkischen Roten Halbmondes und des Katastrophenschutzministeriums (AFAD) die indonesische Stadt Palu besucht. Bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Indonesien kamen mehr als 2000 Menschen ums Leben, über 5.000 werden noch vermisst.

Der türkische Rote Halbmond versorgt die Katastrophenopfer vor Ort mit heißen Mahlzeiten, Lebensmitteln, Hygieneprodukten und anderen nötigen Alltagsdingen.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Anadolu sagte Albayrak: „Das indonesische Volk, der Staat werden aus dieser Katastrophe, Krise und Not in kürzester Zeit noch stärker hervortreten." Die Türkei werde den nötigen geistigen und materiellen Beistand leisten.

Die Türkei habe in der Vergangenheit immer wieder Menschen in Not geholfen und an ihrer Seite gestanden – unabhängig ihrer Sprache, Religion oder Abstammung, so Albayrak.

Die Türkei sei eines der ersten Länder gewesen, die mit ihren staatlichen und gesellschaftlichen Hilfsorganisationen Indonesien zur Hilfe geeilt ist.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Indonesien bezeichnete er als freundschaftlich und eng.

Albayrak ist der erste ausländische Vertreter, der Indonesien nach der jüngsten Katastrophe besuchte. Der Finanzminister befindet sich zurzeit in Indonesien, um am G20-Treffen teilzunehmen.

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 und der darauf folgende Tsunami hatten am 28. September die Küstenstadt Palu und eine Reihe anderer Dörfern in der Region verwüstet. Die Zahl der Toten liegt derzeit bei 2.045 – mehr als 10.000 Menschen wurden verletzt.

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