Militär: Mind. 30 PKK-Terroristen in letzten drei Wochen im Südosten getötet

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 05.07.2017 16:13
DHA Archiv

Mindestens 30 PKK-Terroristen wurden bei Anti-Terror-Operationen mit Unterstützung von Luftangriffen in der südöstlichen Provinz Hakkari getötet, gab das türkische Militär am Mittwoch bekannt.

Der Erklärung zufolge, bereiteten sich die Terroristen auf Anschläge vor. Neun der Terroristen wurden am Dienstag getötet.

In Hakkaris Yüksekova Bezirk zerstörte das Militär Geschützstände, Verstecke und Höhlen, die von den Terroristen genutzt wurden; dabei wurde ein PKK-Mitglied getötet.

In den Bezirken Şemdinli und Çukurca machten die Sicherheitskräfte zwei Sprengsätze unschädlich.

Zur selben Zeit haben wurden zwei PKK-Terroristen während Auseinandersetzungen gefangen genommen, wobei auch ihre Habseligkeiten in zwei Verstecken konfisziert wurden.

In der Provinz Mardin, fanden die Sicherheitskräfte zahlreiche Gewehre, Waffen und eine 200 Kilo schwere Bombe, die erfolgreich entschärft wurde.

Die 1978 gegründete Terrororganisation PKK, führt seit Jahrzehnten einen blutigen Kampf gegen die Türkei.

Die PKK, die von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation aufgeführt wird, hat ihren bewaffneten Kampf im Juli 2015, nach einer kurzen Versöhnungsphase, wieder aufgenommen.

Seitdem ist die PKK für den Tod von rund 1.200 Sicherheitsbeamten und Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verantwortlich. Mehr als 4.000 Sicherheitsleute und über 2.000 Zivilisten wurden verletzt.

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen