79 PKK-Terroristen vergangene Woche bei Anti-Terror-Einsätzen getötet

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 14.07.2017 12:19
Archivbild (AA)

Vergangene Woche wären bei Anti-Terror-Einsätzen in der Türkei mindestens 79 PKK-Terroristen getötet worden, während sich ein hochrangiges PKK-Mitglied den Sicherheitskräften ergeben habe, teilte der türkische Generalstab am Donnerstag mit.

Die Anti-Terror-Operationen wären in den östlichen Provinzen Hakkari, Şırnak, Diyarbakır, Mardin, Van, Batman und Siirt durchgeführt worden, hieß es in der Erklärung.

Der Name des hochrangigen PKK-Mitglieds Orhan Bilen, auch bekannt mit dem Spitznamen Rasul Gui, sei seit längerer Zeit auf der „gesuchten Liste" gewesen, fügte das Militär hinzu.

Laut der „Türkischen Streitkräfte" (TSK) wurden bei den Einsätzen mindestens 19 Verstecke der Terrororganisation zerstört.

Mindestens 70 Waffen, mehr als 50 Granaten, fünf Maschinengewehre, fünf Raketenwerfer und zahlreiche Munitionsvorräte wurden beschlagnahmt, während 35 selbstgebaute Sprengsätze beseitigt wurden.

In der vergangenen Woche kämen fünf türkische Soldaten ums Leben, während 15 weitere bei PKK-Anschlägen verletzt worden seien, hieß es weiter.

Die PKK wird von der Türkei, der USA und der EU als Terrororganisation angesehen. Sie setzte ihren 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat im Juli 2015 fort. Seitdem starben mehr als 800 Mitglieder der Sicherheitskräfte und über 300 Zivilisten. Mehr als 10.000 PKK-Terroristen wurden bei den Operationen in der Türkei und im Nordirak getötet.

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