Acht PKK-Terroristen bei Luftschlägen getötet

DAILY SABAH MIT REUTERS
ISTANBUL
Veröffentlicht
Acht PKK-Terroristen bei Luftschlägen getötet

Bei Angriffen der türkischen Luftwaffe auf PKK-Stellungen im Nordirak und im Südosten der Türkei sind am Wochenende Militärangaben zufolge acht Terroristen getötet worden.

Wie das Militär am Sonntag mitteilte, wurden in der Türkei Ziele in den Provinzen Şırnak und Van sowie in der irakischen Region Zap bombardiert. Die Türkei hat zuletzt verstärkt Stellungen der verbotenen Terrororganisation PKK im Nordirak ins Visier genommen. Im Fokus steht vor allem ein Stützpunkt in den Kandil-Bergen. Die türkische Führung hat in jüngster Zeit wiederholt mit einer Operation in den Kandil-Bergen gedroht, wo sie hochrangige PKK-Führer vermutet.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Die marxistisch-leninistisch orientierte Organisation führt seit ihrer Gründung im Jahr 1978 einen bewaffneten Kampf gegen befeindete Gruppen und den türkischen Staat. Hauptziel ist eine Abspaltung von der Türkei und die Errichtung einer ideologischen Selbstverwaltung auf türkischem Hoheitsgebiet. Dafür setzt die PKK hauptsächlich terroristische Mittel ein. Ihre internationalen Ableger verfolgen ähnliche Ziele in ihren Ursprungsländern.

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