Türkei: 46 PKK-Terroristen bei Anti-Terror-Operationen außer Gefecht gesetzt

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 17.09.2018 00:00
Aktualisiert 17.09.2018 14:54
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Bei landesweiten Anti-Terror-Einsätzen sind in der vergangenen Woche 46 PKK-Terroristen außer Gefecht gesetzt worden. Dies gab das Innenministerium am Montag in einer schriftlichen Erklärung bekannt.

Dem Bericht zufolge sind insgesamt 2.575 Einsätze in der vergangenen Woche durchgeführt worden, wobei 16 PKK-Terroristen getötet und 20 festgenommen worden seien. Weitere 10 hätten sich den Sicherheitskräften gestellt. Unter den getöteten Terroristen sollen sich auch zwei Führungspersonen der PKK befinden.

Außerdem wurden in diesem Rahmen 4.233 Personen wegen Drogenhandel und Schmuggel festgenommen - und 606 Personen wegen mutmaßlichen Verbindungen zu einer Terrororganisation. Weitere 91 wurden wegen Menschenhandel festgenommen.

Darüber hinaus wurden insgesamt 6.086 illegale Grenzüberschreitungen verhindert.

Laut dem Bericht haben die Sicherheitskräfte außerdem 51 Handgranaten, 116 Kilogramm Sprengstoff, 20 Waffen und Tausende Munitionsreserven sichergestellt.

Auch wurden mehr als 145.000 Kilogramm an diversen Drogen, 974.000 Cannabispflanzen, ca. 145.000 Liter geschmuggelter Treibstoff und mehr als 280.000 geschmuggelte Zigaretten beschlagnahmt.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Die marxistisch-leninistisch orientierte Organisation führt seit ihrer Gründung im Jahr 1978 einen bewaffneten Kampf gegen befeindete Gruppen und den türkischen Staat. Hauptziel ist eine Abspaltung von der Türkei und die Errichtung einer ideologischen Selbstverwaltung auf türkischem Hoheitsgebiet. Dafür setzt die PKK hauptsächlich terroristische Mittel ein. Ihre internationalen Ableger verfolgen ähnliche Ziele in ihren Ursprungsländern.

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