YPG-Terroranschlag in Nordsyrien: Ein türkischer Soldat getötet

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 31.03.2019 17:17
Aktualisiert 31.03.2019 17:18
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Ein türkischer Soldat ist bei einem Angriff der PKK/YPG in Nordsyrien getötet worden, wie das Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte.

Der Vorfall soll sich in der Nähe der Region ereignet haben, wo die türkischen Streitkräfte die „Operation Olivenzweig" durchgeführt hatten.

Der Soldat sei infolge eines YPG-Mörserangriffs getötet worden. Dabei wurde auch ein weiterer Soldat verletzt, hieß es in der Erklärung des Ministeriums. Das türkische Militär habe das Feuer umgehend erwidert.

Die türkischen Streitkräfte und die Freie Syrische Armee (FSA) hatten während der im Januar 2018 gestarteten „Operation Olivenzweig" die nordsyrische Stadt Afrin von den YPG-Terroristen befreit. Dies war der zweite Militäreinsatz in Nordsyrien nach der Operation „Schutzschild Euphrat", bei der die Städte Al-Bab und Dscharabulus von Daesh-Terroristen gesäubert wurden.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Die marxistisch-leninistisch orientierte Organisation führt seit ihrer Gründung im Jahr 1978 einen bewaffneten Kampf gegen befeindete Gruppen und den türkischen Staat. Hauptziel ist eine Abspaltung von der Türkei und die Errichtung einer ideologischen Selbstverwaltung auf türkischem Hoheitsgebiet. Dafür setzt die PKK hauptsächlich terroristische Mittel ein. Ihre internationalen Ableger verfolgen ähnliche Ziele in ihren Ursprungsländern.

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