Istanbuler Überwachungskameras bekommen floralen Touch

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht
Foto von Poyraz Tütüncü

Die 15. Istanbuler Biennale startet am 16. September unter dem Motto „ein guter Nachbar" an verschiedenen Orten in Istanbul; z.B. an der griechischen privaten „Galata Grundschule", in „Istanbul Modern", in „ARK Culture" in Cihangir, im „Pera Museum", im „Küçük Mustafa Pascha Hamam" und in dem „Yoğunluk Studio" im Istanbuler Bezirk Asmalımescit.

Die Biennale ist kostenlos und präsentiert Werke von 56 Künstlern aus 32 Ländern. Die Kunstwerke verleiten die Betrachter dazu, die Konzepte vom Zuhause, der Nachbarschaft und dem Zugehörigkeitsgefühls zu hinterfragen.

30 der Künstlerinnen und Künstler haben exklusive Werke zum diesjährigen Motto „ein guter Nachbar" geschaffen. Mit ihren Werken präsentieren sie Geschichten des nachbarschaftlichen Lebens aus verschiedenen geographischen Perspektiven und Epochen. Sowohl große als auch kleine Installationen sind dafür eingesetzt worden.

Die Biennale, kuratiert von „Elmgreen & Dragset", ist dieses mal geprägt von „blumigen Überwachungskameras".

Schon einen Monat vor dem Start des Kunst-Events hat die Künstlerin Burçak Bingöl in verschiedenen Orten der Stadt Blumenmuster auf die Sicherheitskameras aufgetragen. Indem sie die Überwachungskameras mit blumigen Mustern verziert, will Bingöl ihre Verachtung für moderne Überwachungssysteme vermitteln.. Die Muster sind von den Motiven im Bezirk Beyoğlu inspiriert und resultierten in der Ausstellung namens „Helianthus".

Die Künstlerin hat das Ziel, die Beziehung zwischen dem Beobachter und dem Objekt umzudrehen, dafür ändert sie den Zweck der Kameras von Beobachtungsgeräten zu Kunstwerken.

Die Kamers sind während der Biennale an mehr als 20 Orten in Istanbul zu sehen. Zu den Orten gehören „Kumbaracı 50", das Pera Museum, das „Şimdi" Cafe und die „Le Bon Patisserie".

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