Palästinensischer Ministerpräsident entgeht Anschlag in Gaza

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GAZA
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Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah ist am Dienstag im Gazastreifen offenbar einem Anschlag entgangen. Das Büro von Präsident Mahmud Abbas machte die Hamas dafür verantwortlich. Die Wagenkolonne von Hamdallah sei Ziel der Explosion gewesen. Hamdallah selbst sagte, drei Fahrzeuge seien bei einer Explosion beschädigt worden, als sein Konvoi in das Palästinensergebiet gefahren sei. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass er unverletzt geblieben war.

Hamdallah hat sein Büro im von Israel besetzten Westjordanland. Er reiste in den Gazastreifen, um eine Abfallverwertungsanlage einzuweihen. Hamdallah erklärte, er fühle sich der Einheit der beiden Palästinensergebiete verpflichtet.

Im Oktober hatten die einst tief verfeindeten Organisationen Hamas und Fatah ein Versöhnungsabkommen unterzeichnet. Die Hamas erklärte sich darin zum Verzicht auf die Kontrolle im Gazastreifen bereit. Sie soll an die Fatah-Regierung von Abbas gehen, die das Westjordanland verwaltet. Die von der internationalen Gemeinschaft unterstützte Fatah hatte 2007 nach einem Bürgerkrieg im Gazastreifen die Kontrolle an die Hamas verloren. Diese spricht Israel das Existenzrecht ab.

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