Menschenrechtler: Erneut massive Luftangriffe auf Idlib

DAILY SABAH MIT DPA
ISTANBUL
Veröffentlicht
Menschenrechtler: Erneut massive Luftangriffe auf Idlib

Nach einer relativ ruhigen Nacht im syrischen Idlib haben die Luftangriffe auf die Oppositionshochburg Menschenrechtlern zufolge am Sonntag erneut eingesetzt.

Im Süden der Provinz und im Norden der angrenzenden Region Hama hätten russische Flugzeuge 14 Bombardements ausgeführt. Die Luftwaffe des Assad-Regimes habe zudem mindestens 25 Fassbomben über Oppositionsgebieten abgeworfen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Eine Zahl von Toten und Verletzten wurde zunächst nicht genannt.

Am Samstag hatten russische Kampfjets und die Luftwaffe des Regimes die schwersten Angriffe auf Idlib seit einem Monat geflogen. Dazu gab es Beschuss mit Artillerie und Raketen. Wegen der Angriffe seien in den vergangenen zwei Tagen etwa 5000 Menschen innerhalb der Region geflohen. Ob es sich schon um den Start der befürchteten Großoffensive handelt, bewerteten Beobachter aber zurückhaltend.

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