Kabinettssitzung diskutiert Entfernung von Gülenisten aus staatlichen Institutionen

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 16.08.2016 12:00
IHA

Bei der Kabinettssitzung am Sonntag im Präsidentenpalast unter dem Vorsitz von Präsident Erdoğan wurden die „Säuberungsoperationen" von Mitgliedern der Gülen Terrorgruppe und den jüngsten Anstieg der PKK-Anschläge im Land erörtert. Außerdem gab Generalstabschef General Hulusi Akar eine Präsentation zum 15. Juli-Putschversuch. Er befasste sich zum ersten Mal mit den Einzelheiten der Nacht des vereitelten Putsches auf Ministerebene.

Der Vize-Premierminister Numan Kurtulmuş sprach nach der fünfstündigen Sitzung mit der Presse und sagte, dass die Beteiligten des FETÖ-Betrugs bei der 2010 bundesweiten Öffentlichen Personalauswahlprüfung (KPSS) von ihren Arbeitsplätzen entlassen werden. Es stellte sich heraus, dass 580 der verdächtigen Frauen im KPSS-Betrugsfall, Frauen von Offizieren waren und die Prüfung mit mehr als 100 richtigen Fragen beantworteten.

Muhammet Sait Gülen, der Neffe des FETÖ-Anführers Fethullah Gülen, gestand, dass er bei der KPSS-Prüfung betrogen hatte. Er wurde am 23. Juli in der östlichen Provinz Erzurum im Rahmen der Putsch-Ermittlungen verhaftet.

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