Präsident Erdoğan: „Keine konkreten Schritte zur syrischen Sicherheitszone“

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 05.09.2016 16:10
Aktualisiert 05.09.2016 16:18
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Obwohl niemand gegen den Vorschlag der Türkei für eine Sicherheitszone in Syrien war, wurden keine konkreten Schritte gemacht, was die Situation in Syrien noch komplizierter macht, sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan während einer Pressekonferenz nach dem G20-Gipfel in der chinesischen Stadt Hangzhou.

Seit langem befürwortet die Türkei die Errichtung einer Sicherheitszone für Flüchtlinge entlang ihrer südlichen Grenze zwischen Dscharabulus und dem westlichen Ufer des Euphrat und Azaz nachdem die Daesh von der Region entfernt wurde.

Präsident Erdoğan betonte die Bedeutung der Beendung der Syrienkrise, indem er auf die zivilen Verluste und die Aktivitäten der terroristischen Organisationen innerhalb des Landes hinwies, die eine direkte Bedrohung für eine Reihe von Ländern in der ganzen Welt darstellen.

Er kritisierte die Haltung des Westens in Bezug auf die Flüchtlingskrise und sagte, dass 600.000 Zivilisten in Syrien getötet wurden.

„Diese protektionistische und sogar rassistische Haltung des Westens in Bezug auf die Flüchtlingsfrage ist eine Schande für die Menschheit", sagte Erdoğan und fügte hinzu, dass es unzumutbar ist, dass Assad-Regime zu verteidigen, die für den Tod der Zivilisten verantwortlich ist.

Er wiederholte, dass die Operation in Dscharabulus die Entschlossenheit der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus zeigt.

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