Putin: Türkische Syrien-Operation „nicht unerwartet“

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MOSKAU
Veröffentlicht 06.09.2016 16:22
Aktualisiert 06.09.2016 16:26
EPA

Die Operation ‚Schild des Euphrat' war „nicht etwas unerwartetes" für Russland, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Montag in einem G20-Treffen.

Bei einer Pressekonferenz nach dem G20-Gipfels in Chinas Hangzhou sagte Putin: „Die türkische Operation in Syrien war nicht etwas unerwartetes für uns. Das Außenministerium und der Nachrichtendienst sind dazu da, damit wir mit weniger unerwarteten Entwicklungen konfrontiert werden. Wir hatten verstanden, was los war und wo die Dinge führen würden."

Putin erklärte, dass Russland den Dialog mit der Türkei und den USA über Syrien aufrechterhalten werden, und nichts unterstützten, was nicht im Einklang mit dem internationalen Recht sei.

Er fügte hinzu, dass das Außenministerium von Russland und den USA derzeit an einigen Vor-Abkommen arbeiteten.

„Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir uns auf einige gegenseitige Schritte einigen können, um die Situation in Syrien zu verbessern. Natürlich müssen wir dies auch mit dem syrischen Regime und dem Iran diskutieren", sagte Putin.

Am 24. August startete das türkische Militär einen grenzüberschreitenden Einsatz namens ‚Schild des Euphrat' zusammen mit der US-Koalition in der nordsyrischen Stadt Dscharabulus, um die Region von der Terrororganisation-Daesh zu befreien. Am Sonntag schaffte die von der Türkei unterstützte Freie Syrische Armee (FSA) es die südliche türkische Grenze von der Daesh zu befreien.

In Bezug auf die Normalisierung der türkisch-russischen Beziehungen sagte Putin, dass der Prozess im Gange war und beide Völker ihre bilateralen Beziehungen verbessern wollen.

Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara starteten eine neue Phase im Anschluss des Treffens am 9. August zwischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Putin in St. Petersburg.

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