UN hebt Berater-Status von FETÖ-Organisationen auf

DAILY SABAH
ISTANBUL
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Der Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) für „zivilgesellschaftliche Organisationen" (CSO´s) hat den Beratungsstatus, der mit dem „Gülenisten-Terrorkult"(FETÖ) in Verbindung stehenden Organisationen, auf Anfragen der Türkei, beseitigt, so die Berichte am Mittwoch.

Laut der Nachrichtenagentur Anadolu hat der „UN-Wirtschafts- und Sozialrat" (ECOSOC) beschlossen, den beratenden Status von „Kimse Yok Mu", dem „Verband der Journalisten und Autoren", und dem „Türkischer Industrie- und Unternehmerverband" (TUSKON) aufzuheben.

Die Türkei hatte den Ausschuss zuvor darüber informiert, dass die FETÖ-verknüpften Organisationen aufgrund ihrer illegalen Aktivitäten, nach dem Putschversuch vom 15. Juli, landesweit geschlossen wurden.

In dieser Hinsicht wurde die politische Empfehlung der türkischen Behörden von 16 der 19 wahlberechtigten Staaten akzeptiert, während die Vereinigten Staaten, Israel und Uruguay mit „Nein" gestimmt oder sich enthalten haben. Daher hat der Ausschuss beschlossen, die politische Empfehlungen vor den Ausschluss der ECOSOC-Mitglieder zur Abstimmung zu stellen. Ihnen wird damit das Recht entzogen vor der UN zu sprechen und Vorschläge in relevanten Bereichen zu geben.

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