Haiti bekommt eine neue Moschee

DAILY SABAH MIT ANADOLU AGENTUR
ISTANBUL
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Foto: AA
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Die Türkisch-Islamische Union Diyanet der Türkei eröffnet rechtzeitig zu Ramadan in Haiti die erste Moschee mit Minarett in Boukman Bukhara.

Seit Ramadan hören die Muslime zum ersten Mal den islamischen Gebetsruf Ezan

Rund 5000 Muslime Leben im lateinamerikanischen Haiti. Seit Ramadan können die Muslime in Boukman Bukhara zum ersten Mal den islamischen Gebetsruf Ezan hören und in Gemeinschaft ihre Teravih-Gebete im Ramadan verrichten.

Rund 5000 Muslime Leben im lateinamerikanischen Haiti

Der Vorsitzende von Diyanet Mustafa Tutkun ging in seiner Erklärung auf die enorme Bedeutung und Rolle einer Moschee innerhalb einer Gesellschaft. „Eine Moschee ist ein sozialer Treffpunkt. Hier kommen die Menschen zum Beten zusammen. Sie kommen aber auch, um sich weiterzubilden und machen von den Bildungsangeboten der Moschee Gebrauch", sagte Tutkun.

Moschee: Ein Ort zum Beten und ein Ort mit Bildungsangeboten

Im Jahr 2014 wurde mit dem Bau der Moschee begonnen. Nach zwei Jahren konnte sich pünktlich zum heiligen Fastenmonat Ramadan für die Gläubigen zur Verfügung gestellt werden.

Zwei Jahre dauert der Bau der Moschee und kostete 130.000 Dollar

Nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010, als über 300.000 Menschen ihr Leben verloren, kam die Frage auf ob man bei Wiederaufbau des Landes auch nicht eine Moschee für die Muslime errichten könne. Auf diese Initiative hin wurde die Moschee von der türkischen Diyanet unter der Leitung von Mustafa Tutkun für 130.000 Dollar errichtet.

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