Staatsanwalt lässt Anklage gegen Alparslan Çelik fallen

ANADOLU AGENTUR
IZMIR, Türkei
Veröffentlicht 10.05.2016 15:08
Staatsanwalt lässt Anklage gegen Alparslan Çelik fallen

Ein Staatsanwalt in Izmir ließ alle Anklagen gegen Alparslan Çelik, der beschuldigt wurde den russischen Piloten des Kampfjets, das im November 2015 von der Türkei abschossen wurde, getötet zu haben, fallen.

Alparslan Çelik wurde nach 37 Tagen der Untersuchungshaft freigesprochen, gab die Sicherheitsquelle bekannt, mit der Voraussetzung anonym zu bleiben.

Çelik erklärte, dass er es war, der seinen Männern sagte, dass sie nicht auf den Fallschirmpiloten schießen sollen. Nach der Prüfung des Video-Beweises entschied die Staatsanwaltschaft die Anklage fallen zu lassen.

Am 31. März hatten die türkischen Sicherheitskräfte 14 Personen in der Provinz Hatay festgenommen, darunter auch Çelik. Eine langläufige Kalaschnikow und zwei Pistolen wurden während des Eingriffs beschlagnahmt.

Çelik und 13 weitere Verdächtige wurden für die „Verletzung des Waffengesetzes" festgenommen und an die Izmirer Mordkommission übergeben.

Ein russischer Jet drang am 24. November ohne Erlaubnis in den türkischen Luftraum ein und wurde von der türkischen Luftwaffe nach wiederholten Warnungen nahe der syrischen Grenze abgeschossen. Nach diesem Vorfall haben sich die Beziehungen zu Russland drastisch verschlechtert.

Einer der beiden Jetpiloten kam ums Leben, während der Andere von den russischen Truppen gerettet wurde.

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