Neue Ausgangssperren im Südosten der Türkei

DAILY SABAH MIT ANADOLU AGENTUR
ISTANBUL
Veröffentlicht 21.06.2016 12:59
Neue Ausgangssperren im Südosten der Türkei

In 25 Dörfern der südöstlichen Provinz Diyarbakır wurden am Dienstagmorgen aufgrund der laufenden Anti-Terror-Operationen gegen die Terrororganisation PKK Ausgangssperren verhängt.

Nach Angaben des Gouvernements in Diyarbakır am Dienstag starten die Sicherheitskräfte mit neuen Operationen um Sprengkörper der PKK in Lice, Hani und Silvan zu lokalisieren und zu zerstören. Demzufolge wurden noch keine Details über die Art der Ausgangssperre oder die Dauer bekannt gegeben.

Die türkischen Streitkräfte riefen in Zusammenarbeit mit der Polizei breite Anti-Terror-Operationen ins Leben in den östlichen Provinzen von Muş, Mardin, Diyarbakır, Şırnak, Hakkari, Van und Bingöl. Ziel ist es dabei die Städte von den Terroristen zu säubern, die Gräben und Barrikaden der PKK zu beseitigen und explosive Fallen zu zerstören.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation anerkannt. Sie setzte ihren 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat im Juli letzten Jahres fort. Seitdem starben mehr als 500 Mitglieder der Sicherheitskräfte. Mehr als 5000 PKK-Terroristen wurden bei den Operationen in der Türkei und im Nordirak getötet.

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