Nach tödlichen Bootsunglück: Türkei nimmt Drahtzieher der Tragödie fest

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ISTANBUL
Veröffentlicht 30.07.2017 14:11
Archivbild

Laut den Angaben von Polizeikreisen, wurde der mutmaßliche Strippenzieher des tödlichen Bootsunglücks in der Ägäis am Samstag festgenommen.

Der Verdächtige mit den Initialen M.C.K. wurde an ein Gericht in Izmir übergeben, nachdem er im Vorfeld von der lokalen Gendarmerie befragt wurde.

Zwei Frauen und fünf Kinder starben als ein Boot mit insgesamt 18 Menschen im Bezirk Çeşme sank. Ziel des Bootes war eine der nahegelegenen griechischen Inseln.

Neun Personen, darunter vier Iraker, drei Somalier und zwei Syrer, konnten aus dem Boot gerettet werden und wurden anschließend ins Krankenhaus in Çeşme eingeliefert.

Der Verdächtige, der von dem sinkenden Boot flüchten konnten, wurde am Freitag auf der Insel Karaada in der Nähe von Bodrum gefangen genommen.

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