Deutschland stellt doppelte Staatsbürgerschaft infrage

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Laut einer Umfrage des Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland, äußerten sich fast zwei Drittel der deutschen Staatsbürger, die an der Umfrage teilnahmen, den Wunsch, die Beitrittsverhandlungen der Türkei in Bezug auf eine EU-Mitgliedschaft zu beenden. In der Umfrage ging es um zentrale Punkte im Verhältnis zur Türkei. Das Alter der Befragungsteilnehmer spielte bei den Antworten eine wichtige Rolle.

Die Ergebnisse der „Deutschlandtrend"-Umfrage zeigten, dass 64 Prozent der Teilnehmer von der Bundesregierung ein Ende der Türkei-EU-Verhandlungen forderten, während sich 28 Prozent gegen eine solche Maßnahme stellten. Die restlichen acht Prozent haben sich enthalten.

Mehr als die Hälfte der jüngeren Teilnehmer der Umfrage haben sich für eine doppelte Staatsbürgerschaft geäußert. Die Befragten mit einem Alter über 65 Jahren waren mehrheitlich dagegen.

Insgesamt argumentierte eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Befragten gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, während 38 Prozent die aktuelle Bewerbung unterstützten.

Nach dem heutigen deutschen Recht haben Kinder mit Migrationshintergrund, die nach 2014 geboren sind, das Recht, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu erhalten. Statistiken aus dem Jahr 2015 zeigten, dass 1,7 Millionen deutsche Staatsbürger mehr als einen Pass besitzen.

Bereits nach der Bekanntgabe des Referendum-Ergebnisses vergangene Woche, forderte die konservative „Christlich Demokratische Union" (CDU), eine Änderung, bezüglich des deutschen Staatsbürgerschaftsgesetzes. Es soll auch Teil ihres Wahlprogramms werden.

CDU-Politiker Thomas Strobl forderte, laut einem Artikel in der Tageszeitung „Die Welt", Deutschland müsse mit handfesten Konsequenzen bezüglich der doppelten Staatsbürgerschaft der Türken in Deutschland reagieren.

Strobl sagte, dass zumindest die Türken in zweiter Generation, die in Deutschland geboren wurden, sich für eine Staatsangehörigkeit entscheiden müssten.

Insgesamt stimmten 63 Prozent der in Deutschland lebenden türkischen Staatsbürger für ein „Ja" beim Referendum für das Präsidialsystem. Deutschland hatte die „Nein"-Kampagnen politisch und medial unterstützt.

Daher sind die deutsch-türkischen Beziehungen seit den vergangenen Monaten angespannt. Die Behörden auf kommunaler Ebene hatten im Vorfeld die Auftritte türkischer Regierungsmitglieder untersagt und dabei logistische Gründe vorgeschoben, wie etwa „mangelnde Parkplätze" oder „Sicherheitsbedenken". Im Gegenzug hatte man das „Nein"-Lager jedoch gewähren lassen und klar Stellung bezogen.

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