Ehemalige Oxford Professorin möglicherweise von wilden Tieren in Griechenland getötet

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht
Die Professorin wurde zuletzt in der Nähe dieses Ortes gesehen (Google Maps)

Eine seit Freitag vermisste britische Touristin könnte beim Wandern zwischen archäologischen Stätten in Nordgriechenland von wilden Tieren angegriffen und verschlungen worden sein. Dies gaben die Behörden am Dienstag bekannt. Zuvor waren Überreste einer Frau in einer abgelegenen Hügellandschaft entdeckt worden – Tiere hatten an den Knochen genagt. Die griechische Polizei bestätigte, dass die menschlichen Überreste zu Celia Lois Hollingworth (63) gehörten.

Laut den griechischen Medien arbeitete Hollingsworth zuvor als Professorin an der Oxford Universität und zuletzt im professionellen Serviceteam der Universität Bristol.

Ein Polizeibeamter hingegen sagte der AFP, dass die Polizei auf Ergebnisse warte, um festzustellen, ob die Frau von Tieren getötet wurde oder ob ihre Leiche nach ihrem Tod gefressen wurde.

„Wir sind noch nicht 100 Prozent sicher und warten auf die Ergebnisse des forensischen Pathologen."

Die Polizei schließe eine kriminelle Handlung nicht aus. Es könne möglich sein, dass der Körper nach einem möglichen Mord in die Gegend gebracht wurde, an dem Schäferhunde, Wölfe und Schakale verkehren.

Laut Zeugenaussagen hatte Hollingsworth am Donnerstag das Dorf Maroneia verlassen und nahm sich dann ein Taxi zu der nahe gelegenen archäologischen Stätte. Die Polizei fand ihre Überreste etwa vier Kilometer entfernt.

Der Pass, ein Schuh, die Tasche und der Hut der Frau wurden in der Nähe der Leiche gefunden.

Griechische Medien berichteten zunächst, dass die Frau von wilden Tieren getötet wurde, was ein Ausnahmefall im Land wäre.

Wanderer in Griechenland begegnen oft wilde Schäferhunde und Streuner in der Nähe von bewohnten Gebieten und sind meist aggressiv. Auch Wölfe soll es in abgelegenen Teilen des Landes und dem Gebiet Petrota geben.

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