Israel führt massive Luftangriffe im Gazasteifen durch

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Israel hat am Dienstag massive Luftangriffe im Gazasteifen durchgeführt. Die israelische Armee bombardierte nach Angaben eines Sprechers mehr als 30 Ziele im Gazastreifen, darunter einen Tunnel sowie Infrastruktur. Zudem behinderte die israelische Marine ein palästinensisches Schiff, das ein Zeichen gegen die illegale Seesperre des Gazastreifens setzen wollte.

Die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen seien die umfangreichsten seit dem Jahr 2014 gewesen, sagte der Armeesprecher. Aus palästinensischen Sicherheitskreisen hieß es zunächst, eine Stellung der Hamas und vier Stellungen des Islamischen Dschihad seien getroffen worden. Ein Sprecher der im Gazastreifen regierenden Hamas bestätigte, dass Stellungen des "Widerstands" getroffen worden seien.

Zuvor waren vom Gazastreifen aus nach Angaben der israelischen Armee angeblich rund 30 Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert worden. Die meisten seien am Dienstagmorgen abgefangen worden. Drei israelische Soldaten wurden leicht verletzt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte an, die Armee werde "kraftvoll" reagieren.

Am Dienstagabend bekannten sich die Milizen der Hamas und des Islamischen Dschihad zu dem Granatenbeschuss. Sie begründeten diesen in einer gemeinsamen Erklärung mit Angriffen der israelischen Armee auf ihre Stellungen im Gazastreifen während der vergangenen Tage.

Ebenfalls am Dienstag stachen aus Protest gegen die israelische Seesperre des Gazastreifens ein größeres Schiff mit einer rund 20-köpfigen Besatzung und mehrere kleinere Boote vom Hafen der Stadt Gaza in See. Sie wurden jedoch rasch aufgehalten.

Israelische Soldaten hätten das größte der Schiffe eingekreist und aufgebracht, sagte einer der Organisatoren der Protestaktion, Salah Abdul Atti, der Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag. Die Besatzung des Protestschiffs - Kranke und Arbeitslose aus dem Gazastreifen - werde zum Hafen der israelischen Stadt Aschdod gebracht, sagte Atti.

Die israelischen Streitkräfte bestätigten die Schilderungen zunächst nicht. Die illegal von Israel gesetzte Grenze, die weltweit kritisiert wird, verläuft neun Seemeilen (16 Kilometer) vor der Küste des Gazastreifens.

Zur Begründung der Protestfahrt sagte Issam Hamad, einer der Organisatoren: "Wir senden eine klare Botschaft an Israel und den Rest der Welt, dass die Blockade aufgehoben werden muss." Die Menschen in Gaza hätten "die Nase voll von ihrem Leben", sagte Hamad und betonte, es handele sich um eine "absolut friedliche Aktion", die nicht gegen Israel gerichtet sei.

Die Aktion fand am Jahrestag des israelischen Angriffs auf das Hauptschiff einer Hilfsflotte statt, die vor acht Jahren die Seeblockade überwinden und Hilfsgüter in den abgeriegelten Gazastreifen bringen wollte. Die israelische Armee stürmte damals die "Mavi Marmara". Bei dem Militäreinsatz im Jahr 2010 wurden zehn türkische Aktivisten getötet und mehrere teils schwer durch scharfe Munition und schwere Waffen verletzt.

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