Bangladesch: Türkische Entwicklungshilfsorganisation TIKA organisiert Fastenbrechen für Rohingya-Flüchtlinge

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 22.05.2018 00:00
Aktualisiert 22.05.2018 13:09
Bangladesch: Türkische Entwicklungshilfsorganisation TIKA organisiert Fastenbrechen für Rohingya-Flüchtlinge

Die staatliche Entwicklungshilfsorganisation der Türkei (TIKA) hat anlässlich des Ramadan ein Fastenbrechen für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch organisiert und Lebensmittelspenden an die die örtliche Bevölkerung verteilt.

Laut Angaben von TİKA erreichten die Lebensmittelhilfen etwa 25.000 Flüchtlinge. Bei dem abendlichen Fastenbrechen sollen dann nochmals insgesamt 1500 Menschen teilgenommen haben.

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Der TİKA-Leiter Balkan-Region und Südeuropa, Mahmut Çevik, wies bei seiner Rede auf die immer noch vorherrschende schwere Situation der Rohingya hin – sicherte aber zugleich die fortwährende Unterstützung der Türkei zu. „Die Türkei was gestern mit euch – und wird es auch heute und morgen sein."

Der TİKA- Koordinator in Bangladesch, Ahmet Refik Çetinkay, besuchte im Anschluss des gemeinsamen Abendessens die Notunterkünfte für die Flüchtlinge und hörte sich die Probleme der Menschen an und erläuterte die weiteren Pläne der türkischen Hilfsorganisationen in Bangladesch. Über die mitgebrachten Geschenke freuten sich besonders die Kinder.

Allein TIKA versorgt in dem Flüchtlingscamp für Rohingya-Flüchtlinge jeden Tag rund 6.000 Menschen mit Essen und hilft ihnen bei alltäglichen Problemen.

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