Stabschef Akar: 1.300 DAESH-Terroristen wurden von den türkischen Sicherheitskräften getötet

DAILY SABAH MIT AGENTUREN
ISTANBUL
Veröffentlicht 11.05.2016 15:18
Der türkische Generalstabschef Hulusi Akar (AA Foto)

Der türkische Generalstabschef Hulusi Akar sagte am Mittwoch, dass die Haltung des Landes gegen den Terror weitergeführt wird, bis alle Terroristen, die das Land von Innen oder von Außen bedrohen, aus dem Weg geräumt werden.

Inmitten der Daesh-Angriffe auf die Grenzprovinz Kilis, sagte Akar in Istanbul, dass die türkischen Sicherheitskräfte gegen die Daesh vorgehen und bereits 1.300 Terroristen in den letzten Operationen getötet wurden.

„In den letzten Tagen hat die Daesh-Terrororganisation unsere Grenzstadt Kilis als Ziel gewählt", sagte Akar.

„Als die türkische Republik haben wir 2013 die Daesh als Terrororganisation bezeichnet. Seitdem wird diese Terrororganisation als solche behandelt", fügte er hinzu.

„Die türkischen Truppen haben 1.300 Daesh-Terroristen getötet. Außerdem wurden eine große Anzahl an Waffen, Raketen, Fahrzeugen und Gebäuden seit Beginn der Einsätze zerstört", sagte der Stabschef.

Seit Mitte Januar wurden türkische Städte von Raketen außerhalb der Grenze getroffen. In Kilis allein kamen 20 Menschen ums Leben und fast 70 wurden durch die Daesh-Raketen verletzt.

Am 2. Mai schlugen die türkischen Truppen zurück und trafen Daesh-Positionen und Munitionslager in den Regionen Suran, Arshak, Ikdakh und Ihtimalat entlang der syrischen Grenze. 64 Terroristen wurden bei diesen Einsätzen getötet.

Am 12. Januar führte die Daesh ein Selbstmordattentat am Istanbuler Sultan Ahmet-Platz aus, wobei 12 deutsche Touristen ums Leben kamen und 13 verletzt wurden.

Am Samstag trafen die türkischen Sicherheitskräfte vier Daesh-Positionen im Nordirak. Bei der türkischen Militärbasis in der Region starb ein türkischer Soldat an einem verirrten Geschoss, ein weiterer wurde verletzt.

Neben dem Selbstmordattentat in Sultan Ahmet ist die Daesh für weitere Anschläge in der Türkei verantwortlich. Darunter ist auch die Attacke auf die Istanbuler Istiklal-Straße, wo ein iranischer und drei israelische Touristen ums Leben kamen.

Bei dem schlimmsten Anschlag der türkischen Geschichte starben 103 Menschen im Oktober 2015 in Ankara.

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