Muslime begrüßen heiligen Fastenmonat „Ramadan“

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht
Während des Ramadans werden die Moscheen in der Türkei mit sogenannten „Mahyas“ geschmückt und beleuchtet.

Muslime auf der ganzen Welt werden am Samstag den heiligen Monat „Ramadan" begrüßen und 29 Tage lang, bis zum Ramadan-Fest fasten. Laut dem Islam, wird damit die Seele des Fastenden gereinigt und seine Beziehung zu Gott und seinen Mitmenschen gefestigt.

Da der diesjährige Ramadan in der nördlichen Hemisphäre in der sommerlichen Jahreszeit durchgeführt wird, müssen die Menschen, die in diesem Teil des Globus leben, länger fasten als Muslime in der südlichen Hemisphäre.

Die Muslime in der Türkei werden dieses Jahr ca. 17 Stunden des Tages fasten. Auch wenn diese Zeiten schon ziemlich lang wirken, müssen die Fastenden in einigen skandinavischen Städten viel länger auf das Fastenbrechen warten.

Die Muslime in den nördlichsten Städten Schwedens, Kiruna, Norwegens Tromsø und Islands Reykjavik müssen etwa 22 Stunden auf das Fastenbrechen warte. Muslime, die in Helsinki, Stockholm, Oslo und Kopenhagen leben, werden fast 20 Stunden am Tag fasten.

Im Vergleich dazu werden Muslime in Europa zwischen 16,5 und 18 Stunden fasten. In Deutschland beträgt die diesjährige Fastenzeit im Durchschnitt 17,5 Stunden.

Während die Muslime in der US-Hauptstadt Washington ca. 17 Stunden fasten werden, liegt die Zeit in der Pilgerstadt Mekka bei ca. 15 Stunden. Muslime in China fasten müssen täglich etwa 16 Stunden fasten.

Die Muslime, die in der südlichen Hemisphäre, wie in Südafrika, Argentinien oder Chile leben, müssen hingegen nur etwa 12 Stunden fasten.

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