Getötete Daesh-Terroristen planten Anschlag auf AK-Partei-Kongress

DAILY SABAH
ISTANBUL
Veröffentlicht 22.05.2017 00:00
Aktualisiert 22.05.2017 12:18
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Der Gouverneur von Ankara, Ercan Topaca, gab am Montag bekannt, dass die zwei Daesh-Terroristen, die bei einer Operation in Ankara getötet wurden, einen Anschlag auf den Sonderparteitag der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AK-Partei) geplant hatten.

Das Ziel der Terroristen sei der Parteitag gewesen, wo sich am Sonntag zehntausende Menschen befanden.

Präsident Recep Tayyip Erdoğan wurde zum Parteichef wiedergewählt, kurz nachdem die Verfassungsreform die Klausel, die die Verbindung des Präsidenten zu einer Partei verbietet, aufgehoben wurde.

Die beiden Terroristen wurden zuvor mit Hilfe einer dritten Person von Istanbul nach Ankara gebracht. Die entsprechende Person gab zu ein Mitglied der Daesh zu sein und dass sie einen Anschlag geplant hätten.

Die Informationen hätten zur Adresse geführt, in der sich die beiden Daesh-Mitglieder befanden, erklärte Topaca am Sonntag.

Anhand dieser Informationen schritt die Polizei ein, um die Verdächtigen festzunehmen. Diese sollen sich widersetzt und das Feuer zu eröffnet haben, konnten aber seitens der Polizei außer Gefecht gesetzt werden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung, fanden die Behörden zahlreiche Waffen, Granaten und Sprengsätze.

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