Mindestens 24 PKK-Terroristen bei Anti-Terror-Einsätzen neutralisiert

DAILY SABAH
ISTANBUL
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Bei landesweiten Anti-Terror-Einsätzen sind in der vergangenen Woche 24 PKK-Terroristen außer Gefecht gesetzt worden. Dies gab das Innenministerium am Montag in einer schriftlichen Erklärung bekannt.

Dem Bericht zufolge wurden 12 Terroristen getötet und sieben festgenommen - fünf weitere hätten sich ergeben.

In der vergangenen Woche wurden insgesamt 1.542 Einsätze durchgeführt und im Rahmen dessen 664 Personen wegen mutmaßlichen Verbindungen zu Terrororganisationen festgenommen.

Davon 395 aufgrund der Beihilfe für die PKK, 68 wegen mutmaßlichen Verbindungen zu Daesh, 198 im Zusammenhang mit Aktivitäten der Gülenisten-Terrorgruppe (FETÖ) und drei aufgrund mutmaßlichen Kontakten zu links-terroristischen Organisationen.

Außerdem sind laut Bericht elf Unterkünfte und Waffenlager der PKK zerstört und 121 Kilogramm Sprengstoff beschlagnahmt worden.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Die marxistisch-leninistisch orientierte Organisation führt seit ihrer Gründung im Jahr 1978 einen bewaffneten Kampf gegen befeindete Gruppen und den türkischen Staat. Hauptziel ist eine Abspaltung von der Türkei und die Errichtung einer ideologischen Selbstverwaltung auf türkischem Hoheitsgebiet. Dafür setzt die PKK hauptsächlich terroristische Mittel ein. Ihre internationalen Ableger verfolgen ähnliche Ziele in ihren Ursprungsländern.

Als die größten Leidtragenden des ideologisierten PKK-Terrors gelten neben den türkischen Staatsbediensteten insbesondere die kurdischen und örtlichen Bevölkerungsteile in der Türkei und anderen Staaten, wo die PKK und ihre internationalen Ableger aktiv sind. Bisher forderten die Terroranschläge und Ermordungen der PKK mehr als 40.000 Todesopfer. Darüber hinaus setzte die PKK auf erpresserische Methoden, um etwa Zwangsrekrutierungen und Enteignungen durchzuführen.

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